Von 28. bis 30. Februar habe ich am FNL-Knospenseminar zur Gehölzbestimmung im Winter teilgenommen und diese Zusatzausbildung mit meinem Diplom abgeschlossen. Nun darf ich mich offiziell als „FNL-Knospenexpertin“ bezeichnen!

Was hat mich dazu bewegt, diese Ausbildung zu absolvieren?

Meine Kräuterwanderungen biete ich im Sommer mit sehr viel Freude an, fehlte noch eine Outdoor-Aktivität für den Winter und da ich mich zwischenzeitlich in das Thema Gemmotherapie vertieft habe, war es mir sehr wichtig, die entsprechenden Knospen auch zu 100% richtig im Winter bestimmen zu können.

Anbei ein paar Impressionen aus dem Kurs, damit ihr euch vorstellen könnt, dass dieses Thema gar nicht so einfach ist.

Manchmal hilft es auch zusätzlich zu den Knospen die Blattnarben (dort wo die Blätter einmal am Ast befestigt waren) genau anzusehen, wie hier beim Nussbaum:

 

  Ich sehe ein lachendes Gesicht und ihr?

So kleine Zweige aus einem großen Haufen zu klauben und genau zu bestimmen, da muss man schon zweimal mit Lupe und ich inzwischen mit Lesebrille hinschauen 😊.

 

Mit der Zeit konnte ich mir die sehr gut beschriebenen Merkmale der einzelnen Knospen, welche uns von DI Matthias Meisenberger professionell vermittelt wurden, merken.

 

Inzwischen bin ich bei den Vorbereitungen zu meinen ersten Knospenführungen. Sobald ich welche veranstalte, findet ihr die Info dazu in meinen Angeboten!

Ich freue mich schon auf euch!

Stillstand mag ich nicht und deshalb probiere ich immer gerne auch neue Techniken aus. Allerdings bleibe ich hier schon etwas auf Schiene und so ist dies eben die in meinem anderen Blog vorher beschriebene Stoffdrucktechnik bevorzugt mit Blumen- und Kräutermotiven. 

Diesmal habe ich mich auf das Abenteuer Nassfilzen eingelassen. Als Nadelfilzexpertin eine neue Herausforderung, wobei das Grundmaterial mit der reinen Schafwolle das selbe Ausgangsprodukt bleibt. 

Die kleinen Feenhäuschen haben mich immer schon fasziniert und in einem lustigen Filzworkshop konnte ich gestern die Herstellung als Hohlkörper ausprobieren.

Die kleinen Häuschen haben innen ein Glas und können mit einem LED-Teelicht beleuchtet werden:

Das Dach kann selbstverständlich abgenommen werden und das Glas auch als (heimliches) Versteck für Süßigkeiten oder andere Dinge verwendet werden:

Die Filzsucht bei mir wurde durch diese neue Facette nur noch verstärkt und um eine weitere Herstellungsmöglichkeit erweitert. Seid gespannt auf meine neuen Häuschen-Varianten!

Feenhaus

Nachdem es “Frau Holle” heuer mit Kärnten besonders gut meint und schon recht früh viel Schnee geliefert hat, habe ich mir für den Winter neue Schneeschuhe zugelegt und sie heute eingeweiht. Die Sonne konnte sich wieder einmal nicht gegen den Nebel im Klagenfurter Becken behaupten und so bin ich auf den Radsberg gefahren, wo nach dem gestrigen Neuschnee sicherlich 30 cm neue weiße Pracht lag.

Nebel und Sonne wechselten sich ab und die Stimmung war wunderschön.

Die neuen Schneeschuhe waren rasch montiert und ich konnte mit deren Hilfe über die tief verschneiten Felder stapfen.

 

 

Die Bäume waren in eine dicke Schneeschicht gehüllt …

   

… und ich kann nur feststellen: es macht Freude auf mehr! Ich denke, es werden noch zahlreiche weitere Schneeschuhwanderungen folgen.

Gegen Ende meiner Tiefschnee-Runde stieg schließlich wieder Nebel auf und es wurde richtig mystisch.

 

Ich liebe das Spiel mit bunten Farben. Leider fehlt mir die Gabe, die Natur mit Farbe und Pinsel bzw. mit Zeichenstiften ansehnlich zu Papier bringen zu können. Meine Versuche dazu sind immer fehlgeschlagen, nur abstrakte bunte Malerei ist mir recht gut gelungen.

Die Natur mit ihren Blumen und Kräutern auf diese Art schön einzufangen, ist mir immer sehr am Herzen gelegen und durch einen Workshop vor über einem Jahr bin ich auf den Geschmack gekommen und habe einen Weg gefunden, diese Kreativität auch ausleben zu können: die alte Technik STOFFDRUCK

Als FNL-Kräuterexpertin und Naturliebhaberin arbeite ich seither beim Stoffdruck bevorzugt mit Blumen- bzw. Kräutermotiven:

   

Dazu habe ich aus dem Atelier Zinsberger aus Deutschland , bei einem der letzten Modelstecher, Wiesenmodel aus einer Kombination von Holz und Metall erworben. Auch eine Sonderanfertigung, wie eine Mohnblüte nach meinen Vorstellungen, wurde von Herrn Zinsberger perfekt umgesetzt.

 

Die Stoffdrucktechnik ermöglicht es mir, die Farben und Anordnung frei zu wählen, ohne dass zeichnerisches Können meinerseits dafür nötig ist.

 

Tshirt Kräuter

Die Natur 1:1 mit Stoffdruck zu verewigen, wird mir durch die Anfertigung von Naturblättern aus Holz mittels einer C+C-Fräse ermöglicht. Hierbei wurden z.B. ein Farnkrautblatt eingescannt und auf den PC übertragen. Anschließend mit der Fräse aus Holz gefräst und nun kann ich dieses in jeder beliebigen Farbe auf Stoff abdrucken.

So sehen die Model aus! Hier wurde der Farnkrautmodel auf einem Leinenpolsterbezug abgedruckt.

Gerne erfülle ich Spezialwünsche mit meinen Stoffdruckmodeln auf T-Shirts, Schaltüchern, Tischläufern u.v.m. Bei Interesse schreibt mich bitte einfach an:

Wir finden bestimmt eine passende Lösung!

Restliche Farbe wurde gleich auf die nötigen FFP2 Masken passend abgedruckt.

 

In meinen kreativen Pausen bin ich sehr gerne in der Kärntner-Landschaft unterwegs und betrachte dort die kleinen Feinheiten der Natur, an welchen manch anderer vorbei geht, ohne sie zu beachten. 

Mein Handy ist eigentlich immer mit dabei und da es über so hervorragende Kameras verfügt, wird dieses oft gezückt und natürliche Schönheiten rasch eingefangen. Inzwischen betreibe ich einen eigenen Instagram-Account, auf dem ich diese Mitbringsel von meinen Ausflügen regelmäßig veröffentliche und schon über 1600 Abonnenten gewinnen konnte.

Ihr findet mit auch Instagram mit meinen Naturfotos unter: filzundkraut_naturmomente: 

Würde mich über einen follow von euch sehr freuen!

Als selbst ernannte „filzende Kräuterhexe“ wurde mir vom Christkind Peter der Weihnachtswunsch nach einer Glaskugel (ein sogenannten Lensball) erfüllt und schon von meinen ersten Versuchen bin ich absolut begeistert! Zukünftig ist dieser Kugel sicherlich oft mit mir unterwegs, um wunderbare Spiegelungen aufzunehmen.

 

Da gerade auch der Jahreswechsel erfolgt ist, passt dieses Foto mit dem Blick in eine derzeit wohl bedingt durch die Corona-Pandemie verkehrte Welt perfekt:

 

Doch auch die Natur bietet diese Spiegelungen in Tautropfen, wenn man wirklich sehr genau hinsieht.

Weitere Fotos folgen bestimmt demnächst, seid gespannt!

Sturm “Sabine” hat Kärnten Gott sei Dank nur gestreift, jedoch war es windig genug, um mir quasi mein Bastelmaterial vor die Füße zu werfen. Ich sammel grundsätzlich gerne bei meinen Ausflügen in den Wald diverse Hölzer, alte Wurzeln und allerlei getrocknete Fruchtstände von diversen Pflanzen, um diese in meine Filzarbeiten einfließen zu lassen.

Diesmal warf der Wind mir wunderbare Birkenzweige vor die Füße. Noch ohne Blätter, dafür durch den nächtlichen Regen schön biegsam, habe ich sie sogleich eingesammelt.

Zu Hause angekommen, begann ich daraus einen Kranz zu binden, der sich einmal von der üblichen Form unterscheidet. 

Endlich konnte ich mich ans Filzen machen. Eine kleine Meise mitsamt Vogelnest wurde mit der Nadel gefilzt. Zwei kleine Blüten in rosa und pink (ich liebe diese bunten Farben), grün melierte Wolle für die Blätter und den Wiesenteil und schließlich mit dem Innenleben eines Pfeifenputzers hergestellte Palmkätzchen. Schlussendlich konnte ich alle Filzteile mit Hilfe der Heißklebepistole befestigen und erfreue mich nun an meinem neuen frühlingshaften Türkranz!

Meine Freundin Denise Bernot hat den wundervollen Wauziwau geschaffen und von ihm bereits zwei (Vor)lesebücher und je zwei dazupassende Mal- und Rätselbücher geschrieben und selbst illustriert. Nun gibt es auch den kleinen Wauziwau zum Anfassen (ca. 9 cm hoch) – gefilzt von mir. Damit kann die (Vor)lesegeschichte noch mehr zum Erlebnis werden. Die Bücher könnt ihr übrigens auch bei mir mitbeziehen oder natürlich bei Denise selbst: www.denisebernot.com

nadelgefilzter Wauziwau mit ca. 9 cm Höhe aus reiner Schafwolle

Zum Inhalt des Buches “Wauziwau auf dem Bauernhof”: Wauziwau wird als einer von drei Welpen auf einem Bauernhof geboren. Er ist aber kein normaler Welpe. Er ist viel zu klein und hat ein komisch gefärbtes – grünes – Ohr. Trotz seiner geringen Größe ist er aber sehr neugierig und mutig und erkundet auf eigene Faust den Bauernhof und lernt eine Menge über die Tiere die dort leben.

Im zweiten Buch (Wauziwau bescht die Burg Hochosterwitz) erkundet Wauziwau zusammen mit Burgeidechse Bernhard von Osterwitz die Burg Hochosterwitz. Dabei lernt er eine Menge über die Burg, ihre Geschichte und entdeckt viele spannende Dinge.

Die Preise:

  • nadelgefilzter Wauziwau-Hund mit ca. 9 cm Höhe aus reiner Schafwolle: Euro 9,-
  • Buch “Wauziwau – auf dem Bauerhof”: Euro 14,90
  • Mal- und Rätselbuch – auf dem Bauernhof: Euro 4,90
  • Buch “Wauziwau besucht die Burg Hochosterwitz”: Euro 14,90
  • Mal- und Rätselbuch- Wauziwau besucht die Burg Hochosterwitz: Euro 3,90

 

Ich bin nicht nur als Nadelfilzerin aktiv, sondern auch als FNL-Kräuterexpertin. In dieser Funktion trifft man mich häufig am Waldrand und auf Wiesen bei der Kräutersuche an. Schon seit meiner Kindheit zieht es mich jedoch genauso oft IN den Wald hinein und jedes Mal bin ich aufs Neue erstaunt, über die wohltuende Wirkung eines solchen Waldaufenthaltes. Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen und dem zusätzlichen Studium von einschlägiger Literatur bin ich inzwischen überzeugt: WWW – Wald wirkt! Wirklich!

Der Begriff „Waldbaden“ ist inzwischen weit verbreitet, teilweise auch der urspüngliche, aus dem Japanischen übersetzte Begriff: Shinrin Yoku.

Viele von euch werden Situationen kennen, in denen die Gedanken schwer sind, oder immer wieder um ein bestimmtes Thema oder eine Situation kreisen. Ein Aufenthalt im Wald, in dem man jetzt nicht wortwörtlich badet, aber sich bewusst aufhält, gezielte (Atem-)übungen vollführt, die Atmosphäre auf sich wirken lässt, kann hier sehr behilflich sein und den Kopf freimachen.

 

Ich möchte mich nicht in die inzwischen hitzige Diskussion zum Kunstprojekt „For Forest“ einlassen, nur soviel, auch ein „Kunst“wald in einem Fussballstadion vermag Ruhe auszustrahlen und eine Wirkung zu hinterlassen. Wobei mir der Wald am nahen Kreuzbergl trotzdem lieber ist, in den ich gehen kann, die Bäume berühren, am Waldboden nach interessanten Dingen Ausschau halten und mich frei bewegen.

Heute habe ich mich, mit ebenso beschriebenen kreisenden Gedanken, auf den Weg in unseren nahen Wald, das Kreuzbergl, gemacht. Ich trete ein, die Vögel zwitschern, das Rauschen der Blätter im Wind ist zu hören. Da ein gelbes, bereits vom nahenden Herbst gefärbtes Blatt, dort ein kleiner interessanter Pilz.

 

Die kreisenden Gedanken sind noch hier, aber sie werden leichter. Schon nach 10 Minuten Aufenthalt im Wald verspüre ich, wie diese Gedanken immer weiter in den Hintergrund verschwinden, wie ich die Waldluft bewusst einatme, die Eindrücke in mich aufnehme. Die Gedanken werden klarer, Einiges beginnt sich gedanklich zu lösen. Es wird ein kurzer, aber entspannter Waldspaziergang, mit interessanten Entdeckungen, die ich fotografisch festhalte und mir so die entspannte Waldkulisse mit nach Hause nehme. Beim wiederholten Ansehen dieser Fotos zu Hause verspüre ich eine Art der Leichtigkeit, welche ich bei diesem Waldspaziergang erlebt habe, gleich wieder.

Ich werde – und dieser Vorsatz ist fix – meine Selbststudien ausweiten, die Literaturrecherche zu diesem Thema vertiefen und in absehbarer Zeit in Kleingruppen aktives „Waldbaden“ unter meinem eigenen Titel „Wald wirkt!“ anbieten. Dabei wir es um deutlich mehr gehen, als einen gemeinsamen Waldausflug: Das bewusste Eintauchen in die Waldatmosphäre, die aktive Aufnahme der Impressionen des Waldes, das eigene Entschleunigen, um Atemübungen und die Möglichkeit des Abspeicherns dieser Impressionen für die Anwendung von zu Hause aus bzw. die Selbstdurchführung beim nächsten Waldaufenthalt.

Ich freue mich schon auf gemeinsame Walderlebnisse und werde euch am Laufenden halten!

Nachsatz: Mein gewählter Titel „Wald wirkt!“ wurde in einem Familien-Brainstorming von meinem Jüngsten Sohn, Andreas, vorgeschlagen und er hat mich überzeugt. Ich hoffe, euch auch!

 

Unsere heutige Wanderung führte uns zum Bacherlebnisweg im Pöllatal (Nähe Katschberg / Rennweg), ein sechs Kilometer langer Weg, neben dem sich der Gebirgsbach Lieser zieht. Vom Parkplatz ließen wir uns mit der Tschu-Tschu-Bahn zum Ende des Tales bringen, von wo aus wir unsere Wanderung begannen.

Schon bei der Einfahrt ins Pöllatal durch Rennweg konnten wir uns zurecht vom Titel “Blumengemeinde Rennweg” überzeugen: die Häuser sind liebevoll mit wunderschönem Blumenschmuck verziert.

Der Wanderweg führt entlang eines Baches, schön gepflegte Almen, 

friedlich weidende Kühe und Pferde begleiteten unseren Weg:

Mein Sohn Andreas fand einen riesigen Ameisenhaufen entlang des Weges:

Die sommerlichen Temperaturen ließen ein Fußbad im Bach zu, welches richtig angenehm erfrischend war.

Dabei entdeckte ich rund um meine Füße im Bach tolle Wasserspiegelungen, welche ich sofort mit der Kamera festhalten musste:

Das Pöllatal ist immer einen Besuch wert. Nächstes Jahr bestimmt wieder!

 

Gestern fuhr ich mit meinen beiden Söhnen, Peter und Andreas, mit dem geborgten Auto mit Fahrradträger meiner Eltern nach Tarvis. Eine Fahrt von Klagenfurt aus mit dem Fahrrad war uns für eine Tagesetappe deutlich zu lange, durch den Fahrradträger waren wir nun flexibel. Dort angekommen, parkten wir beim Bahnhof Boscoverde in Tarvis. Nach dem Abladen der Fahrräder starteten wir unsere Radtour, zuerst ein kleines Stück entlang der Hauptstraße, quer durch Tarvis, bis wir auf den eigentlichen Radweg einsteigen konnten. Natürlich hätte es nähere Einstiegsmöglichkeiten samt Parkplatz gegeben, aber so ersparten wir uns nach der Rückreise mit dem Zug ein noch weiteres Fahren mit den Rädern. Der Radweg selbst befindet sich auf einer alten Bahnstrecke, welche sehr schön für die Radtouristen ausgebaut wurde.

Mit dem Auto bin ich schon oft entweder auf der Autobahn oder der Bundesstraße durch das Kanaltal gefahren. Aber erst mit dem Fahrrad hat man die Möglichkeit, die wunderschöne Landschaft in Ruhe zu erkunden.

Der Radweg selbst ist gut beschildert und bietet für jeden etwas: eine kurze 25%ige Steigung, flache Stücke, lange Abfahrten, auf denen man das Rad einfach rollen lassen kann, spannende Fahrten durch recht finstere, wenngleich spärlich beleuchtete Tunnel.

 

   

Das Fahrrad sollte in jedem Fall mit einem guten Licht ausgestattet sein, um eventuelle Schlaglöcher im Tunnel rechtzeitig erkennen zu können. Bei der gestrigen Hitze über 30 Grad, boten die Tunnel eine sehr angenehme Abkühlung mit zwischendurch sogar zusätzlicher Kühlung durch Wassertropfen, die von der Decke auf uns fielen.

Über recht hohe Brücken bekommt man einen interessanten Ausblick auch auf die Autobahn.

Die Landschaft unterwegs war abwechslungsreich, Wasserfälle aber auch Bademöglichkeiten gab es.

Rad6

Ganz konnte ich natürlich nicht auf die Flora rundherum verzichten, so kam mir eine für mich bisher unbekannte Pflanze zu Gesicht: der gekielte Lauch.

Wie schon vorher beschrieben bietet die Radstrecke wirklich für jeden Geschmack etwas. Meine Herausforderung war der geschotterte Teil, welcher für meine Jungs ein richtiges Abenteuer bedeutet hat. Später erfuhren wir, dass man dieses 9 km lange Teilstück auch auf der normalen Straße mit 6 km Länge umfahren könnte. Spannend war es in jedem Fall und es hat uns auch zum Badeplatz geführt, bei dem wir uns ordentlich abkühlen konnten.

Rad10

Nach    69 km kamen wir in Venzone an. Ein sehr ansprechendes Örtchen. Eigentlich wollten wir noch die nächsten 8 km nach Gemona weiter fahren, die schon recht knappe Zeit bis zur Abfahrt des Micotra-Zuges und die Verlockung eines richtigen Milch-Eises in Venzone waren schließlich doch größer und wir genossen noch eine Stunde Aufenthalt in Venzone. 

Um 17.48 Uhr kam der Micotra-Zug, unsere Fahrräder wurden verladen und die Rückfahrt nach Tarvis traten wir im gemütlichen Zug an. Übrigens können die Tickets schon vorher in Österreich bei der ÖBB bezogen werden, inkl. der nötigen Tickets für die Fahrräder.

Ein wunderschöner Ausflug, der mir sicher lange in Erinnerung bleiben wird. Ein Dankeschön an meinen Sohn Peter, dies war ein Geburtstagsgeschenk von ihm an mich. Er hat uns samt Fahrrädern hinuntergeführt, diese vorher in besten Zustand für die Radtour gebracht, ver- und entladen, die zwischenzeitig heruntergesprungene Fahrradkette von Andreas gerichtet und er war auch unser lebendes zielsicheres Navi :-).